Jubiläumsfond: Hilfe in Uganda und Kenia
Veröffentlicht am
Veröffentlicht am 22.09.2026
Dank Ihrer Spenden im Jubiläumsjahr 2025 – 100 Jahre MMS – konnten wir drei Projekte in Uganda und Kenia nachhaltig unterstützen. Unsere Schwestern vor Ort engagieren sich für Geflüchtete aus dem Südsudan, für Menschen in ländlichen Gegenden, die keine Anbindung an eine Gesundheitsversorgung haben und für Mütter mit ihren Babys, um sie vor der Übertragung mit HIV/AIDS zu schützen.
In Adjumani im Norden Ugandas an der Grenze zum Südsudan richten die MMS ein Rehabilitationszentrum ein. Flüchtlinge, die lebensverändernde Verletzungen erlitten haben, erhalten hier Physiotherapie. In Adjumani leben mehr als 200.000 Flüchtlinge und Asylsuchende aus acht afrikanischen Ländern. Die überwiegende Mehrheit stammt aus dem benachbarten Südsudan, wodurch Adjumani die größte Flüchtlingsbevölkerung des Landes beherbergt. Mit Geldern aus dem Jubiläumsfond konnte die Einrichtung des Rehabilitationszentrums unterstützt werden.
Der Osten Ugandas, an der Grenze zu Kenia, ist eine sehr abgelegene Gegend. Die zu großen Teilen in Armut lebende Bevölkerung hat keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung. Die MMS errichten nun in Tororo eine Gesundheitsklinik, um die Menschen medizinisch versorgen zu können. Die Hilfe aus dem Jubiläumsfond wird für den Bau dieser Klinik eingesetzt. Um den Bau abzuschließen und die Klinik einzurichten, benötigen die MMS vor Ort weiterhin finanzielle Unterstützung.
Die MMS in Angi’ya/Homa Bay in Kenia bieten seit 2006 über die „Ang’iya Good Shepherd Dispensary“ medizinische Grundversorgung zur Prävention in einem von Armut geprägten Einzugsgebiet mit 6.500 Einwohnern an. Die Ambulanz umfasst ein weitreichendes HIV/AIDS-Programm, da Homa Bay mit 19,6 % im Vergleich zum nationalen Durchschnitt von 4,9 % die höchste HIV/AIDS-Prävalenz in Kenia aufweist. Eine Krankenschwester, die für das gut organisierte Programm zur Prävention der Mutter-Kind-Übertragung (PMTCT) zuständig ist, betreut die HIV-positiven Mütter. Jeden Monat kommen 50 Mütter in die Ambulanz, um dort ihre Babys zur Welt zu bringen.
Dank des Jubiläumsfonds konnte die Ambulanz unterstützt werden.
Inzwischen sind jedoch die Zahlungen für Medikamente durch die Regierung und USAID eingestellt worden, weshalb die Schwestern finanzielle Unterstützung benötigen, um die benötigten Medikamente zu kaufen.